Red Centre(Uluru, Kata Tjuta, Kings Canyon, Alice Springs)

Das Rote Zentrum

Der Name kommt wohl von Lage und Aussehen der Region. Es handelt sich hierbei nicht um eine Wüste, sondern eher eine strahlend rote Halbwüste. Vieles was man in Australien sehen kann, gibt es auch anderswo auf der Erde(ich möchte nicht sagen, dass man die GOR z.B nicht besuchen soll, aber Küstenstraßen gibt es viele weitere). Etwas wie den Uluru findet man wohl kaum. Ich rate auch Jedem nicht nur hier ein paar Tage einzuplanen, sondern unbedingt zum Kings Canyon zu fahren und den Kings Canyon Walk zu machen.Viele Reisende, welche ich getroffen habe fanden dies noch eindrucksvoller, mich eingeschlossen. 4-5 Tage reichen jedoch gut aus. Da ich diese Tour mit meiner Mutter zusammen machte, entschieden wir uns für die (teurere) Tour von AAT-Kings. Vorteil hiervon ist, dass sie sich während der heißesten Zeit stattfinden. Bei dieser Tour gibt es verschiedene Preiskategorien, wobei alle einen hohen Komfort bieten. Solche luxuriöse und bequeme Busse, hatte ich nie wieder auf einer Tour. Außerdem war es sehr angenehm bei der Hitze in kühlen Bussen bzw Zimmern zu schlafen. Mein Freund hat etwas früher die Tour „The Rock Tour“ gebucht. Es enthielt die gleichen Attraktionen, jedoch wurde draußen geschlafen. Hierbei muss man beachten, dass man bei dieser Tour zweimal vom teuren Flughafen in Alice Springs mit Quantas fliegen muss.(Bei AAT Kings 1x Uluru 1x Alice Springs).

Kata Tjuta&Uluru Sonnenuntergang

Frisch am Uluru Airport gelandet, ging es nach ein paar Stunden bereits los auf die erste Tour im roten Zentrum. Zum Glück hatten wir uns im nahen Supermarkt mit „günstigem“ Wasser für 2$ eingedeckt. Bevor wir zum Uluru fuhren, ging es erstmal zu den Kata-Tjuta Felsen, welche mindestens genauso imposant herausstechen. Die Tour begann mit der ersten Wanderung ins innere der Felsen, was durch die Hitze und die Wärme der Felsen zu einer absolut schweißtreibenden Arbeit wird. Viele Mitreisende sind nicht bis zum Ende durchgelaufen, sondern vorher umgekehrt, doch der Weg lohnt sich. Ich habe noch nichts vergleichbares gesehen. Weiter ging es zum weltberühmten Uluru. Durch die Wolken war der Uluru zwar eindrucksvoll, das magische Farbenspiel blieb uns aber verwehrt. Dies haben wir zum Glück beim Sonnenaufgang nachgeholt. Währenddessen gab es noch Snacks und Getränke. Typisch nach Monaten der Sparsamkeit, habe ich mich am kostenlosen Essen wieder komplett satt gegessen. Nach einem schönen ersten Eindruck ging es zurück in die erfrischende Kühle

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Uluru Sonnenaufgang

Sehr früh(wie immer im roten Zentrum) begann der nächste Tag. Angekommen am Uluru gab es Frühstück und durch den Regen flüchteten die Meisten unter die bedachte Anlage. Von dort aus hatte man einen unglaublichen Sonnenaufgang. Wenn das Sonnenlicht auf den Uluru fällt, ergibt sich ein mystisches strahlen und es wird deutlich warum es für die Aborginies ein heiliger Berg ist. Darum bitte ich auch alle, klettert nicht auf den Berg und respektiert deren Kultur. Keiner möchte dass seine heiligen Städten entweiht werden. Danach ging es weiter zu einem Wasserloch am Uluru, durch den Regen am Tag davor war ein wenig Wasser darin, ansonsten ist es oftmals vollkommen ausgetrocknet. Nachdem wir die original Felsmalerei gesehen hatten, ging es noch in das Kulturzentrum, dass ich jedoch nicht so interessant fand. Relativ früh ging es dann weiter zum Kings Canyon. Durch die weiten Distanzen in Australien, braucht man auch für diese Fahrt ein wenig länger. Da es aber eine bequeme Busfahrt ist, sollte man sich dabei gut entspannen können. Angekommen in der schönen Unterkunft, warteten wir auf den nächsten Tag, der ein absolutes Highlight werden sollte.

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Kings Canyon Walk-ein absolutes Highlight

Da der Weg auf Grund der Hitze relativ früh schließt, hieß es wieder um 5 Uhr aufstehen und losgehen. Unserer Guide machte uns zu beginn schon sehr viel Mut, dass es ein sehr heißer Tag werden sollte. Die ersten Meter nach oben, sind das anstrengendste, da dort die eigentlichen Höhenmeter zurückgelegt werden. Trotz der frühen Stunde, kam man vollkommen verschwitzt oben an. Von dort aus sah man den Sonnenaufgang über den roten Bergen. Von nun an ging es hauptsächlich ebenerdig den Weg am Canyon entlang, begleitet von der faszinierenden, roten Landschaft. Die Landschaft ist unbeschreiblich schön. Mehr Worte kann ich einfach nicht finden. Schaut euch die Bilder an und lasst euch überzeugen. Erwähnenswert ist noch der Garten Eden, eine atemberaubende Oase, mit kleinen Fröschen. Durch einen schönen Wind war die Wanderung  wider erwarten angenehm. Nach 3h war dieses schöne Abenteuer abgeschlossen und die kühle Unterkunft tat sehr gut. Bevor wir in Alice Springs ankamen, machten wir an einer Kamelstation halt. Ich hatte davor noch nie einen Kamelburger probiert und ich muss sagen, dass er wirklich lecker ist. Zusätzlich konnte man dort Emus füttern, eine lustige Abwechslung zu Kängurus und die Emus sind wirklich scharf auf das Futter. Schlußendlich erreichten wir Alice Springs.

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Alice Springs-Stadt in der Mitte Australiens

Über Alice Springs kann ich nicht so viel berichten, wie es mit Sicherheit ein Einheimischer könnte. Hier befinden sich Museen zum Flying Doktor Service, welcher Menschen im Outback medizinisch versorgt, sowie ein Museum zur School of the Air, dem System für Kinder, welche weit entfernt von der nächsten Schule wohnen. Da ich jedoch schon gut darüber bescheid wusste, habe ich mir diese gespart und hab eher entspannt bzw bin durch die Stadt gelaufen. Alle Handarbeitsfans werden hier ihre Freude haben. Viele Läden mit verschiedenen Stoffen, hauptsächlich auch mit original aborginal Design. Vor dem Abflug habe ich endlich das nachgeholt worauf ich seit meinem Ausflug nach port Stephens gewartet habe, eine Tour auf einem Dromedar. Dabei handelte es sich nicht, wie bei sämtlichen Backpackertouren um eine Runde, sondern einer einstündigen Tour quer durch die Landschaft vor Alice Springs. Der Hotelshuttle war wie immer im Preis enthalten. Dies kann ich nur jedem Tierliebhaber empfehlen. Es ist wunderschön idyllisch die wunderschöne Landschaft angenehm von einem Dromedar aus zu betrachten. Gebucht habe ich diese Tour über http://www.cameltracks.com/ .

Ich würde diese Tour jederzeit genau wieder so machen

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