Cairns(mit Tablelands, Reef, Rainforest)

Cairns

Bei Cairns handelt es sich um ein kleines Städtchen, welches hauptsächlich wegen der Nähe zum Great Barrier Reef bekannt ist. Zusätzlich kann man noch viele weitere schöne Tagesausflüge von hier aus unternehmen. Vom Flughafen gibt es Gruppenshuttlebusse, die einen günstig zur Unterkunft bringen.

Great Barrier Reef-Nemos zu Hause

Da ich noch keinen Tauchschein hatte und auch auf das massenhafte Einstiegstauchen keine Lust hatte, stand für mich schon sehr früh fest, dass ich hier meinen Tauchschein machen würde. Da down under dive laut Internet der günstigste und auch zu einem der besten Tauchzentren gehört, entschied ich mich hierfür. Wer Online bucht zahlt für den 4 tägigen Kurs inklusive Reefsteuer 490$. Zusätzlich besteht die Möglichkeit günstig einen 5. Tag zu erwerben. Enthalten sind hierbei alle Materialien, so wie 2 Tage Pool Training und 2 Tage auf dem Schiff. Nachdem den 2 Übungstagen und der schriftlichen Prüfung, waren wir alle fit für das Reef. Zertifizierte Taucher und Padi Tauchschüler, haben ein reserviertes und klimatisiertes Deck und die Erlaubnis alle anderen daraus zu verbannen, welche wir auch ausnutzten. Pünktlich bei Erreichen des Reefs, hatten wir uns fertig gemacht und es ging ins Wasser. Das Reef ist als Taucher einfach noch viel schöner, als nur beim Schnorcheln. Während der Tauchgänge führten wir die Prüfungsübungen durch, bzw erkundeten einfach das Reef. Doch auch für Introdiver bietet das Schiff viel. Man bekommt eine ausführliche Einweisung und muss ein paar Übungen an der Wasseroberfläche vollführen, danach geht man in 4er Gruppen mit Lehrer ins Reef. Während man nicht am Tauchen ist, hat man die Möglichkeit schnorcheln zu gehen. Am 2. Reef gibt es die Möglichkeit eines Helikopterfluges(10 min oder 25min). Leider habe ich hier mein Motto you only life onces nicht eingehalten und diesen nicht gemacht. Noch heute beneide ich meinen Freund um die unglaublichen Bilder bzw den Ausblick. Also lasst es euch nicht entgehen. Auch die Verpflegung auf dem Schiff ist gut und ausreichend, ein grosses Buffet zum Mittagessen und ein kleiner Snack auf dem Weg zurück. Wer sich auf dem Deck vorne sonnen will, sollte die Sonnencreme nicht vergessen.

Daintree Rainforest(mit Übernachtung und Reitausflug)

Nach 4 Tagen Reef und vielen Blasen auf Grund der Flossen, sollte es heute weit in den Norden zum Daintree Rainforest gehen. Unterwegs waren wir mit The Adventure Company, bei dir wir uns für die Deluxe Variante entschieden haben. Es fing spektakulär  mit dem Küstenweg nach Port Dougles an. Dort angekommen ging es wieder einmal in einen Wildlife Park. Man muss jedoch sagen, dass es einer der Schönsten ist in denen ich gewesen bin. Wer Hunger hat, kann hier von Papageien umringt frühstücken(20 $ für All you can eat) oder einen Kakadu kostenlos auf den Arm nehmen. Natürlich kann man auch wieder für 2$ Kängurus füttern. Danach ging es weiter in den Regenwald, zur Mossman Gorge. Hier sieht man eine wunderschöne Landschaft mit Fluss. Die grüne Farbe und der Fluss sind einfach unbeschrieblich schön. Überzeugt euch anhand der Bilder einfach selbst. Wer möchte kann auch eine kurze Abkühlung nehmen. Der letzte Stopp für heute war der Daintree Rainforest Beach, an dem wir auch zu Mittag aßen. Die Hinweise nicht im Meer zu schwimmen sollten unbedingt beachtet werden, da sich dort teilweise Krokodile aufhalten. Diejenigen die die Tagestour gebucht hatten, fuhren nach dem Strandbesuch wieder nach Hause. Ich kann nur jedem empfehlen eine Nacht dort zu übernachten(und am nächsten Tag zurück zu fahren), da Zeit für eigene Erkundungen bleibt und man mehr sehen kann. Für die Übernachtung stehen 3 verschiedene Unterkünfte zur Verfügung( Das Cape Trib Beachhouse, an dem wir Mittag essen waren, das Ferntree Rainforest Resort und PKs Jungle Village(eine Partyunterkunft). Wir entschieden uns für ein Budget Doppelzimmer im Ferntree Rainforest Resort. Dieses bietet jedoch auch günstige Mehrbettunterkünfte für Budget oder Solo Reisende. Die Unterkunft bietet kostenfreies, wenn auch schlechtes WLAN(ungewöhnlich für den Rainforest, dass WLAN zur Verfügung steht) und 2 wunderschöne kleine Bademöglichkeiten. Zu Fuss kann man einen nahen Strand besuchen, auch wenn es mir bei den Mangrovensümpfen immer etwas unheimlich war. Die Rezeptionisten organisierte für mich sogar einen Reitausflug, obwohl ich nur eine Einzelne Person war. Dadurch konnte der sonstige Anfängerausritt an mich angepasst werden und es war wunderschön am Strand entlangzugaloppieren. Bitte bedenkt jedoch, wenn ihr keine Reiterfahrung habt, dass diese Ausritte zwar für unerfahrene ausgeschrieben sind, es sich bei Pferde um Fluchttiere handelt, die sich(gerade wenn sie ein krokodil sehen) erschrecken können. Als Anfänger habt ihr keine Chance euch auf dem Pferd zu halten, weshalb ich von Ausritten(so schön sie auch sind) ohne Reiterfahrung abrate. Nehmt euch zumindest vorher ein paar Reitstunden, damit ihr die Grundlagen beherrscht. Nach dem Ausritt wurden wir wieder abgeholt und es ging mit der „Tagestour“ weiter zum offiziel letztem Punkt, einer Krokodilbeobachtungsfahrt. Wir hatten das Glück 2 Krokodile zu sichten, was wohl nicht immer gelingt, da sie sich teilweise gut im Wasser tarnen.

Tablelands-viele viele Wasserfälle

Ein spontan gebuchter Ausflug ging in die Atherton Tablelands mit Barefoot Tours. Auf dem Programm standen sehr viele Wasserfälle und ein Vulkankrater. Da wir die Tour in umgekehrter Reihenfolge besuchten, war unsere Gruppe meist alleine. Inzwischen (Stand Februar/2017) kostet die Tour 105$. Der erste Stopp war am Vulkankrater in dem man schwimmen konnte. Danach folgten Stopps zu diversen Wasserfällen. Davon war einer verhältnismässig kleiner und dahinter befand sich nur eine kleine Nische, hinter einen weiteren Wasserfall konnte man laufen und schlussendlich zu einem Wasserfall, den man wie eine Wasserrutsche hinunterrutschen konnte. Die Tour ist für Wasserratten absolut nicht geeignet, ansonsten aber sehr zu empfehlen. Die Durchführung ist sehr gut und immer wieder gibt es kleine Snacks zum Essen.

Kurunda-Skyrail, Kurunda Express

Kurunda ist ein kleines, sehr touristisches Örtchen nördlich von Cairns. Die Skyrailbahn brachte uns über den Regenwald hinauf-alternativ und wesentlich günstiger, kann man des Bus nehmen. Als Skifahrer war die Skyrailbahn für mich nicht beindruckend und ich habe keinen Unterschied zu normalen Gondelbahnen bemerkt. Die Ausstiegsmöglichkeiten im Regenwald sind interessant, für diesen Preis würde ich es jedoch nicht noch einmal buchen, sondern den Bus nehmen. Kurunda selbst ist wie erwähnt, sehr touristisch. Trotzdem war ein kurzes Bummeln durch die Stadt toll. In einer kleinen Seitengasse, wird der Cafe sogar selbst nach Wunsch(Kurundacafe) zubereitet und auch verkauft. Desweiteren gibt es in Kurunda einen Butterflypark und einen Vogelfreiflugzoo. Wir entschieden uns für letzteres. Dort können typisch australische Vögel frei herumfliegen, was mit Sicherheit ein Erlebnis ist. Wer jedoch davor, wie ich im Vogelpark in Kuala Lumpur war, ist davon weniger beindruckt. Lustig war es trotzdem, vor allem weil ein Papagei grosses Interesse an meiner Sonnencreme hegte und diese immer wieder „erobern“ wollte. Im nachhinein finde ich es trotzdem schade, dass ich den Butterflypark nicht gesehen habe, da er richtig toll sein soll. Zurück nach Cairns ging es nicht weniger touristisch mit dem Kurunda Express-einem histrischen Zug, der Zwischenstop an einem Wasserfall macht(was sehr schön ist). Wer nicht komplett auf Budgetniveau unterwegs ist, kann die Kurundabahn mitmachen/bzw ich empfehle sie. So atemberaubend, dass man sie unbedingt machen ist, fand ich sie jedoch nicht. Trotzdem würde ich sie bei einem Erstbesuch in Cairns wieder machen.

Heisluftballonflug

Achtung, die Heissluftballonflüge starte früh morgens vor Sonnenaufgang, für Langschläfer sind sie also nicht geeignet. Da wir nur einen Teilflug gebucht hatten und in der 2. Gruppe waren, ging es für uns erst später los. Dafür konnten wir einen wunderschönen Sonnenaufgang erleben, was das frühe Aufstehen wettgemacht hat. Auch der Heisluftballonflug an sich war ein schönes Erlebnis, dass ich in meinem Leben unbedingt erlebt haben wollte. Er ist jedoch sehr au asiatische Touristen spezialisiert, die ein typisch touritsisches Programm abarbeiten. Ich denke es spielt keine Rolle, ob der Flug in Cairns oder an einem anderen Ort absolviert wird. Hier ging es an das Erlebnis an sich.

Was würde ich anders machen?

Relevant für mich ist nach einem längeren Aufenthalt immer die Frage, ganz nüchtern betrachtet, was ich anders machen würde. Kurunda und den Heisluftballonflug würde ich im nachhinein gegen einen Aufenthalt(mit Übernachtung! da es sonst nur touristsich ist) auf Fitzeroy Island einplanen. Wer vieles aus Cairns mitnehmen möchte dem würde ich 6 Tage empfehlen(1 Tag Reef, 2 Tage Daintree Rainforest, 1 Tag Tablelands und 2 Tage Fitzeroy Island). 4 Tage würde ich für Cairns immer einplanen und dann Fitzeroy Island weglassen.

 

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