Amsterdam

Zugegeben es ist bis jetzt ziemlich ambitioniert einen Amsterdam Artikel zu verfassen, schliesslich war ich nur ein verlängertes Wochenende dort, vielleicht hilft es aber dem Ein oder Anderen bei der Planung und der Entscheidung nach Amsterdam zu Reisen. Ich kann Amsterdam definitiv weiterempfehlen. Die Stadt bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für längere Aufenthalte. Da mein Wochenendtrip auch Freundesbesuche beinhaltete war das Sightseeing nicht oberste Priorität, wie es ansonsten der Fall ist. Schon aus diesem Grund muss ich unbedingt wieder nach Amsterdam-ich habe noch lange nicht alles gesehen, was mich interessiert und noch wichtiger mir gefällt die Stadt.

Anreise

Die wohl gängigste Anreise ist vermutlich mit dem Flugzeug zum Amsterdamer Flughafen Schiphol. Von dort gibt es eine direkte, 15 minütige Zugverbindung zum Amsterdamer Hauptbahnhof. Die Fahrt kostet momentan 5€. Generell empfand ich die Preise für den öffentlichen Verkehr verhältnismässig teuer.

City Tour mit dem Segway

An meinem zweiten Tag stand eine Stadttour mit de Segway auf dem Programm. Dank Groupon(der niederländischen Ausgabe) bekam ich die 1,5h Tour für 20 anstatt 55€ und auch die Buchung mit Gutscheincode funktionierte problemlos. Bevor es losgeht gibt es eine Einführung und ein paar Probefahrten. Trotz des regen Verkehrs in Amsterdam fühlte ich mich schnell sehr wohl und der Anblick auf die vielen Grachten war wunderschön. Während der Tour gab es 2 Stops für Fotos und Erklrärungen. Trotzdem hätte ich mir ein paar zusätzliche Fotostopps gewünscht um die Tour besser festhalten zu können. Die Informationen während der Tour waren sehr interessant, trotzdem hätten sie meiner Meinung nach auch ausführlicher sein dürfen. Verglichen mit meiner Segway Tour in Tallinn waren die Informationen etwas dürftig, trotzdem ist die Tour absolut empfehlenswert, vor allem wegen dem schönen Blick auf die Grachten und natürlich-nicht zu vergessen-dem Spass einer Segwaytour.

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Flussfahrt durch die Amsterdamer Grachten

Absolut touristisch ist wohl eine Fahrt durch die Amsterdamer Grachten. Hierfür gibt es unzählige Anbieter. Ich entschied mich für eine klassische einstündige Tour, die um die 20€ kostete. Es fahren jeweils mehrer Schiffe ab, die jeweils voll besetzt werden. Kommt man zu Beginn in ein Schiff hat man somit auch die Chance auf einen Aussenplatz. Das Schiff war überdacht und halboffen, dh fotografieren war problemlos möglich. Ehrlichgesagt ist es jedoch ein starkes Manko, wenn man keinen Fensterplatz bekommt oder als Paar getrennt wird, wie es einigen auf dem Schiff ergangen ist. Von diesem Manko abgesehen war die Fahrt durch die Grachten ein schönes Erlebnis und man hatte eine vollkommen andere Sichtweise. Auf Grund der Bootsgrösse werden nur grosse Grachten angefahren, was natürlich schade, aber auch abzusehen ist. Dementsprechend hätte mir persönlich eine halbstündige Fahrt gereicht, vorallem da es gegen Ende sehr kühl wurde. Für eine erneute Tour würde ich vermutlich einen kleineren Anbieter wählen. Trotz allem was die Fahrt ein sehr schönes, weiter zu empfehlendes, Erlebnis.

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Keukenhof

Mein Hauptreisegrund (und die Terminauswahl) war der Keukenhof. Da ich mehr landschaftlich als kulturell interessiert bin und mich schöne Gärten und Blumen faszinieren, war der Keukenhof schon lange ein Punkt auf meiner To-do Liste. Ich entschied mich bewusst gegen eine geführte Tour, zum Einen aus Preisgründen zum Anderen um Zeitdruck zu verhindern. Die Tickets können sowohl online als auch vor Ort erworben werden. Ich kaufte meine Tickets am Flughafen Schiphol, inklusive Transport zum Keukenhof. Von dort fahren auch regelmässig Busse. Auf Grund der längeren Fahrtzeit entschied ich mich für die längere Schlange mit Sitzplatz und nahm die 10-15 Minuten Wartezeit gerne in Kauf. Obwohl ich Samstags über das verlängerte Maiwochenende dort war, hielten sich die Besucherzahlen in Grenzen. Es mag jedoch durchaus sein, dass ich seit China eine andere Wahrnehmung habe, was Besucherzahlen angeht. Ansonsten bleibt nicht viel zu sagen. Der Keukenhof erfüllte all meine vorher entstandenen Erwartungen. Wunderschöne Tulpenanlagen, in jeglichen Farben und Formen-Ich denke hier sagt ein Bild mehr als 1000 Worte. Im Keukenhof selbst, steht auch eine klassische Windmühle. Für mich, die nur ein Wochenende Zeit hat, natürlich eine super Gelegenheit für ein klischeehaftes Foto. Die Verpflegung vor Ort ist nicht überteuert, als günstig ist sie aber auch nicht zu bezeichnen. Auch die Rückreise erfolgt unproblematisch, die Buslinie ist genauestens ausgeschildert. Festzuhalten bleibt, dass der Keukenhof absolut lohnenswert ist, zumal er direkt mit einem Amsterdambesuch verbunden werden kann.

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