Etosha-NP

Wie in meinem Namibiabeitrag erwähnt, habe ich mich für die 12 Tages NamibianAdventurer Tour von Chameleonsafaris entschieden. Die Etosha-NP ist identisch mit jeder accomodated Tour von Chameleons, die den Etosha NP beinhaltet. Die Tour startet jeden Dienstagmorgen. Die 4 Tagestour mit Etosha NP und Swakopmund kostet derzeit 7500N$.

Der erste Tag begann mit einer langen Busfahrt zum Etosha NP. Zwischendruch gab es kurze Toilettenpausen und die Möglichkeit in einem Supermarkt an Getränken vorzusorgen. Im Truck selbst stand eine Kühlbox zur Verfügung damit die Getränke auch während der Tour immer gekühlt bleiben. Das Mittagessen gab es bereits vorbereitet während der Fahrt, um nicht zu viel Zeit zu verlieren und möglichst früh im Etosha-NP anzukommen. Die Fahrt war zwar nicht das komfortabelste, jedoch durchaus gut zu überstehen. Im Etosha NP angekommen wurde das Safarideck geöffnet und die Nervosität stieg. Vollkommen klischeehaft bin ich hauptsächlich der Tiere wegen nach Namibia gekommen und dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen. Gleich zu Beginn trafen wir auf eine Herde Springböcke. Diese sind zwar nicht selten, jedoch war ich trotzdem von ihnen begeistert. Während der ganzen Tour stoppte der Truck regelmässig und es gab genügend Zeit um die Tiere ausgiebig zu fotografieren. Auf die Springböcke folgten die ersten Giraffen, ein Strauss, viele verschiedene Vögel und Antilopen. Direkt vor unserer Ankunft in Halali hatten wir das Glück einen Leoparden zu sehen. Kaum hatte man die Kamera herausgeholt, war er jedoch auch schon wieder verschwunden. Im Camp angekommen bezogen wir  unsere Zimmer, die relativ einfach für mich als Backpacker/Flashpacker durchaus ansprechend waren. Unweit des Camps gibt es ein Wasserloch an dem wir mehrfach Nashörner beobachteten konnten. Nach einem leckeren Abendessen gingen wir alle früh ins Bett um ausgeschlafen in den nächsten Tag zu starten(der bei Safaris früh beginnt).

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Pünktlich zum Sonnenaufgang und nach dem Frühstück brachen wir zu unserer ersten zweistündigen Safarifahrt auf. Wir trafen zwar erneut auf Springböcke, Antilopen, Giraffen und viele verschiedene Tiere. Die erhofften Highlights wie Löwen, Zebras und Elefanten blieben jedoch aus. Nachdem wir aus der Unterkunft ausgecheckt hatten ging es erneut auf eine Safaritour zur Etosha-Pfanne. Die Etosha-Pfanne ist eine grosse, weisse und salzverkrustete Pfanne die 1/4 der Gesamtfläche des Etosha-NP ausmacht. Auf der Fahrt dorthin sahen wir erneut Giraffen, Springböcke und einen Gnu. An der Pfanne angekommtn startet wir ins endlose nichts. Kein Ende war in Sicht. Nach den obligatorischen Gruppenbildern ging es zurück ins Camp um Mittag zu essen. Nun stand bereits die letzte Safarifahrt an und ich hatte noch kein einziges, von mir so erhofftes Zebra gesehen. Die meiste Zeit der Rückfahrt passierte einfach nichts. Der Etosha-NP war wie ausgestorben. Nicht einmal ein einziger Springbock war zu sehen. Doch kurz bevor wir den Park durch das Andersson Gate verliessen, hatten wir Glück. Eine ganze Herde Zebras stand auf der Strasse, als hätte sie sich bis zum Schluss vor uns versteckt und wir kamen auch noch in den Genuss eine trinkende Giraffe zu sehen. Dies sorgte trotz nicht gesehener Elefanten und Löwen für einen versöhnlichen Abschluss. Die Nacht verbrachten wir in der Etosha Village-einer wunderschönenen Unterkunft mit Swimmingpool und sehr gutem Buffetessen.

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Der nächste Tag startete direkt nach dem Frühstück und noch vor dem Vorherigen. Auf dem Programm stand eine lange Fahrt quer durch das Damaraland nach Swakopmund. Unterwegs gab es diesmal keine wilden Tiere, sondern indigene Bevölkerungsgruppen. Das Spiel ist einfach. Man kauft bei den Personen etwas und bekommt im Ausgleich ein gemeinsames Foto. Der Deal ist absolut fair, trotzdem wirkte mir das Ganze dementsprechend zu gestellt. Dies ist natürlich bei der grossen Anzahl an Touristen die täglich „zu Besuch“ kommt auch kein Wunder. Da die Hererofrauen jedoch schöne Kissen mit afrikanischen Tiermotiven verkauften, erwarb ich welche für mich selbst und als Mitbringsel. Nach dem Mittagessen ging es weiter zu den Himbas. Nach diesem Menschen „Sightseeing“ folgte eine weitere lange Fahrt bis zur Skelettküste. Das Meer und der frische Wind war eine angenehme Abwechslung nach der Hitze der letzten Tage. Vor der Ankunft in Swakopmund hielten wir noch bei den Liechen Fields und einem Schiffswrack. Spätestens hier wurde deutlich, warum die Skelettküste Skelettküste heisst. Das Abendessen(Freiwillig) verbrachte ich gemeinsam mit dem Rest der Gruppe im Restaurant The Tug. Ausser Fischgerichten gibt es dort auch einen exzellenten Burger, den ich sehr empfehlen kann. Die Portionen sind sehr gross und das Preisleistungsverhältnis ist top. Mit diesem Abend endete meine Reise mit Chameleon. Ich war absolut traurig die tolle Reisegruppe zu verlassen und hätte gerne mit ihnen die restliche Reise verbracht. Warum ich aber eine Verlängerung in Swakopmund nur empfehlen kann, findet ihr unter dem entsprechenden Beitrag.

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Schlussendlich kann ich diese Tour und natürlich auch den Etosha Nationalpark im Allgemeinen nur empfehlen. Ja, natürlich die Enttäuschung keine Löwen und Elefanten gesehen zu haben war und ist noch immer vorhanden. Ich denke man sollte sich im Voraus absolut im Klaren sein, dass es sich um Wildtiere handelt und es dementsprechend keine Garantie gibt, diese auch zu sehen(so schade dies auch ist). Ich werde die Hoffnung aber mit Sicherheit nicht aufgeben und hoffe auf weiteren Safaris noch Löwen und Elefanten zu Gesicht zu bekommen. Die Durchführung war absolut professionell und an Unterkünften und Verpflegung gab es nichts auszusetzen. Besonders positiv waren die fixen Uhrzeiten an denen alle im Bus waren, so dass die Gruppe nicht lange Zeit auf Einzelpersonen warten musste. (und trotzdem blieb genügend Zeit alles in Ruhe zu betrachten).

Sicherlich ist der Etosha NP nur ein Teil deiner Nambiareise. Weitere Informationen zu einer Wüstentour bei Sossusvlei und zu Aktivitäten in Swakopmund und Walvis Bay Hast du zu Beginn/Ende deiner Reise noch einen Aufenthalt noch Tage in Windhoek? Hier geht es zu den Informationen für Aktivitäten in Windhoek

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Nach den Big 4 Lust auf die Little 5? Dann auf nach Swakopmund
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Das 2. Tophighlight Namibias ist die Wüste bei Sossusvlei. Hier steht auch die höchste Sanddüne der Welt.
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