Sossusvlei/Sesriem

Die Sanddünen am Sossusvlei sind wohl vor allem durch ihre rote Farbe bekannt. Die meisten angebotenen Namibiatouren enthalten Sossusvlei und Sesriem nicht ohne Grund. Auch jedem Individualreisenden kann ich es nur empfehlen hierher zu kommen. Ich selbst habe meine Reise dorthin mit der 3 Tage-Camping-Tour von Wilddogs unternommen(bzw der 11 Tage Namibian Adventurer Tour von Chameleons). Selbstverständlich gibt es auch Lodgetouren. Die Tour besteht auf Grund der langen Fahrt jedoch eher aus 2 Tagen Fahrt und einem Tag bei den Dünen.

Der erste Tag begann wie bereits angedeutet mit einer sehr langen Fahrt und einer kurzen Mittagspause. Unser Zeltplatz war direkt am Sesriem Canyon und nach Zeltaufbau und einer kurzen Abkühlung im Swimmingpool ging es auch schon zum Sonnenuntergang zu den Sanddünen. Die rötlich glänzenden Dünen liessen uns erahnen, was wir am nächsten Tag erwarten konnten. Da es am nächsten Morgen gegen 4 Uhr losgehen sollte, gingen wir alle entsprechend früh schlafen, was durch die Hitze jedoch erschwert wurde.

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Sehr früh und relativ unausgeschlafen ging es am nächsten Morgen los zur berühmten Dune45. Der Aufstieg war entsprechend müssig. Gefühlt ging es 2 Schritte nach oben und einen wieder nach unten. Jedoch wurden wir durch den wunderschönen Sonnenaufgang für die Mühe belohnt. Das Positive, der Weg nach unten ist eindeutig leichter als der nach oben. Danach ging es weiter zur höchsten Sanddüne der Welt, dem Big Daddy. Wàhrend die meisten Touranbieter bis unmittelbar zur Sanddüne fahren, liefen wir ca 5 km dorthin. Auf Grund einiger Missverständnisse nahm ich meinen kompletten Rucksack mit(und natürlich konnte und wollte ich auf mein Kameraequipment nicht verzichten). Nach den 5km in der Hitze Namibias verspürte kaum noch jemand das Interesse die 350m Hohe Düne zu besteigen. Getreu meinem Motto you only life one-und vermutlich wirst du auch nur einmal hier sein, machte ich mich mit 4 weiteren auf den Weg zur Besteigung der Düne. Bereits nach den ersten Metern bereute ich mein Vorhaben(und meinen Ehrgeiz sowieso). Die Besteigung in der Hitze war die reinste Tortur. Doch mit Hilfe der Gruppe, kleinen Etappenzielen und schlussendlich Pausen alle 50 Schritte lang schafften wir es nach oben. In 40 Minuten was anscheinend keine schlechte Zeit sein soll. Angefühlt hat es sich allerdings wie Stunden. Nichtsdestotrotz das Gefühl und die Aussicht waren unbeschreiblich. Der Abstieg hingegen dauerte keine 10 Minuten und führte direkt ins ausgetrocknete Vlei. Trotz 1,5l Wasser war ich allerdings so dehydriert, dass ich mich kaum auf den Beinen halten konnte und der härteste Weg, war der zurück zum Shuttle Bus.

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Nach Ankunft zurück auf dem Campingplatz und einer Abkühlung im Pool ging es mir jedoch bereits wieder erheblich besser. Den Abend verbrachten wir beim Sesriem Canyon. Er ist bis zu 30m tief und ist die meiste Zeit trocken. Besonders die Kühle im Inneren des Canyons war sehr angenehm. Den Sonnenuntergang verbrachten wir auf unserem Truck direkt am Canyon.

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Für mich bedeutete die Rückfahrt mein letzter Tag in Namibia, was mich traurig stimmte. Ich würde die Tour jederzeit wieder buchen, evtl als Tour mit Unterkünften, da ich einfach kein Campingtyp bin, es aber so in der 11 Tagestour enthalten war. Schlussendlich war ich jedoch sehr glücklich und zufrieden. Die Unterkünfte sind sowieso nichts, was mir im nachhinein gross im Gedächtnis bleibt, sondern eher eine momentane Angelegenheit.

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Sicherlich ist eine Wüstentour durch die Namibwüste nur ein Teil deiner Nambiareise. Weitere Informationen zu einer Safari im Etosha NP und zu Aktivitäten in Swakopmund und Walvis Bay Hast du zu Beginn/Ende deiner Reise noch einen Aufenthalt noch Tage in Windhoek? Hier geht es zu den Informationen für Aktivitäten in Windhoek

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Lust auf die Tierwelt Namibias? Die Little 5 bekommt man in Swakopmund zu sehen.
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Oder doch eher Lust auf grössere Tiere? Dann auf zum Etosha NP
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