Namibia

Frisch zurück aus Namibia, bin ich gleich dabei meine Beiträge zu verfassen. Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht, in welcher Form mein Artikel erscheinen soll. Auf Grund von viel Universitätsstress habe ich mich diesmal für eine „durchgeplante“ Reise, die 12tägige Namibian Adventurer Tour von Chameleon Safaris entschieden( bei Sta Travel buchbar oder direkt im Netz buchbar). Da meine Tour jedoch aus 2 unabhängigen Touren(1×3 Tagestour zum Etosha NP und 1x3Tagen Sossusvlei) und freiem Aufenthalt in Windhuk und Swakopmund bestand, habe ich mich dementsprechend entschlossen, die Berichte in die 4 Kategorien aufzuteilen. Somit dienen sie nicht nur Reisenden, die sich für eine Gruppenreise interessieren, sondern gleichzeitig auch Individuellreisenden.

Namibia in Kürze

Tourismus–weit verbreitet. Der öffentliche Verkehr ist jedoch unzureichend.

Essen-kulturell fleischlastig, aber Namibia ist auf Vegetarier eingestellt.

Preisniveau-gering(wobei ich kaum Bezugspunkte zu Afrika habe)

Visum-vor Ort am Flughafen erhältlich

Unterkunftsniveau-Die meisten Unterkünfte und Hostels sind gut ausgestattet.

WLAN/Internet-in den meisten Unterkünften vorhanden. Teilweise jedoch nicht auf den Zimmern. An öffentlichen Campingplätzen müssen Voucher gekauft werden.

Adapter-notwendig, viele „Weltadapter“ passen nicht. Gleicher Netzstecker wie Südafrika

Reisezeit-Ich selbst bin Ende März/Anfang April nach Namibia gereist-auf Grund der der Regenzeit keine ideale Reisezeit. Am besten eignen sich demenstprechend die Sommermonate, wovon ich selbst jedoch keine Namibiareise abhängig machen würde.

Postkarten-überall vorhanden

Reiseliteratur: Nach längerer Begutachtung hat mir der Stefan Loose Reiseführer Namibia am besten gefallen und ist in meiner Sammlung gelandet.

 

Anreise

Ich kann nur zur Anreise mit dem Flugzeug Auskunft geben. Von Frankfurt und München gibt es Direktflüge mit Condor und Air Namibia. Für mich ging es daher mit Swiss über Johannesburg und weiter mit South African Airways nach Windhuk.

Alleine als Frau?

Diese Frage hat mich tatsächlich unterwegs immer wieder begleitet. Schon vor der Abreise wurde ich mit gut gemeinten Ratschlägen a la, alleine darfst du dort aber nicht auf die Strasse überschüttet. Zugegeben die Seite des Auswärtigen Amtes ist hierbei nicht sonderlich ermutigend. Auch unterwegs traf ich häufiger auf Gruppen die sagten Oh du reist alleine, dass würde ich mich nicht trauen, bis zu älteren Franzosen, die mich fragten, ob ich immer so Reise. Schlussendlich war ich zugegebenermassen auch unterwegs sehr skeptisch und habe mich dementsprechend vorsichtig Verhalten. Einen wirklichen Grund zur Sorge hatte ich aber keinen.

Warum Namibia?

Das ist eine tatsächlich gute Frage, die ich so einfach nicht beantworten kann. Tatsächlich habe ich mich hauptsächlich aus Preisgründen(Namibia ist relativ günstig im Verhältnis zu anderen afrikanischen Ländern) und der Kombination-ich möchte die afrikanischen Tiere sehen, also dem typischen Klischee dafür entschieden. Schlussendlich kann ich sagen, dass man seine Hoffnung nicht auf letzteres setzen sollte, da ich leider nicht alle Tiere gesehen habe, die ich sehen wollte(weiteres s. Reisezeit). Trotz alledem hat mich die vielfältige Tierwelt überwältigt. Im nachhinein muss ich festhalten, dass Namibia auch landschaftlich vieles zu bieten hat und ich die Reise in keinsterweise bereue.

 

Weitere Beiträge:

Die meisten Touren starten in Windhoek, wer hier vor oder nach einer Tour noch ein paar Tage Aufenthalt hat, möchte diese evtl zu Besichtigungen nutzen. Hierfür reicht aber meiner Meinung ein Tag durchaus. Weitere Informationen findet ihr im Beitrag dazu

Wohl der Hauptgrund einer Afrikareise ist eine Safari, im Etosha-NP hat man dazu die Möglichkeit. Wer dies nicht mit eigenem Mietwagen machen möchte(ÖV ist eher schwieriger), kann eine Tour buchen. Hier habe ich mi Chameleon Safaris gute Erfahrungen gemacht.

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Nashörner und viel weitere Tiere lassen sich im Etosha-NP erkunden.

Zweites Highlight in Nambibia ist die Wüste bei Sossusvlei. Die roten Sanddünen sind auch hier bezaubernd. Dies habe ich auch innerhalb einer 3 Tages Camping Safari mit Wilddogs von Windhoek aus erkundet.

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Die höchste Sanddünne der Welt, der Big Daddy. Befindet sich bei Sossusvlei.

Swakopmund und Walvis Bay werden im Rahmen von Touren meist nur kurz besucht. Wer deshalb wenig Zeit hat, findet in meinem Beitrag Möglichkeiten seine freien Tage(seinen freien Tag) hier zu verbringen. Die Möglichkeiten sind zahlreich. Mein persönlches Highlight war die vielseits empfohlene Living Desert Tour, doch auch die anderen Touren sind empfehlenswert.

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Wunderschöne Sanddünen gibt es jedoch auch bei Swakopmund und Walvis Bay.
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